Teil 1: Norwegen Reisebericht – Tag 1 bis 4: Selje, Geiranger, Åndalsnes & Trondheim

 

Wir wollten sie unbedingt sehen: Norwegens schönste Fjorde! 

 

So blieben wir im Süden Norwegens und starteten mit Selje und dem Westkapp, bis zum für uns nördlichsten Punkt auf dieser Reise: Trondheim. 

 

Außerdem machten wir zusätzlich zu den Fjorden auch einige Städtetrips und Wanderungen.

 

Wir hatten eine wundervolle Zeit in Norwegen. Die Natur als Großstädter so nah zu erleben, ist schon etwas Besonderes.

 

Gerne möchten wir auch noch den nördlicheren Teil Norwegens entdecken, wie zum Beispiel einen Ort, an dem wir die Nordlichter bestaunen können.

Denn das wäre auch einer unserer größten Träume.

 

Vielleicht gibt es dazu also auch irgendwann mal einen Reisebericht, den wir gerne mit euch teilen.

Aber jetzt heißt es erstmal: 

 

Kommt in diesem ersten Teil des Blogposts mit und lasst euch von der Schönheit Norwegens Fjörde bezaubern! 

Unsere Norwegen Tour auf einen Blick

Selje & Westkapp: raue Küstenlandschaft und spektakuläre Aussicht
Geirangerfjord: beeindruckende Fjordlandschaft & Wasserfälle
Dalsnibba Skywalk: Panorama über Berge und Geirangerfjord
Åndalsnes: Berglandschaften und Ausgangspunkt für die Atlantikstraße
Atlantikstraße: eine der spektakulärsten Straßen Norwegens
Trondheim: bunte Häuser, Bakklandet & Nidarosdom

Tag 1: Selje & Westkapp – Norwegens wilde Küste

Unseren ersten Tag verbrachten wir in Selje mit einem Abstecher zum Vestkapp. Zugegeben, das Wetter war schon ziemlich rau und die Aussichten daher nicht besonders gut. Doch zum Glück, sollte dies unser einziger Tag mit „schlechtem“ Wetter bleiben. 

 

In der kleinen Gemeindestadt erhält man schon einen Vorgeschmack darauf, was Fjorde in Norwegen bieten können. Auch hier ist der Wassereingang zur Stadt bereits umringt von Bergen. Dass wir aber noch viel erstaunlichere Landschaften zu Gesicht bekommen würden, war uns bis dahin noch gar nicht bewusst. 

Wir wollten unbedingt das westlichste Gebirgsplateau Nord-Europas sehen und machten uns deswegen auf dem Weg zum „Vestkapp“. Auf der Fahrt dahin begegneten uns auch die ersten Serpentinen, um die man leider nicht drum herumkommt, wenn man auf die höchsten Plateaus möchte. 

 

Trotz wolkigem und wirklich sehr windigen Wetter wurde uns auf dem Plateau eine schöne Aussicht geboten, die vielleicht gerade durch den wolkenverhangenen Himmel noch atemberaubender wirkte. Auf dem Vestkapp befindet sich außerdem ein kleines Restaurant, sowie ein Souvenir-Shop. 

Neben grasenden Schafen konnten wir außerdem das Meteorologist Institut bestaunen. 

Da es auf dem Vestkapp wirklich zu windig war, verweilten wir nicht allzu lange und schauten uns stattdessen noch die umliegenden Dörfer an. Ein paar Eindrücke erhaltet ihr hier: 

Tag 2: Geirangerfjord – Dalsnibba Skywalk & Wasserfälle

Der Geiranger Fjord – Was für ein Naturspektakel!

 

Umringt von Bergen liegt das UNESCO Kulturerbe und zählt zu den meistbesuchten Fjorden in Norwegen. Wieso das so ist? Davon konnten wir uns selbst überzeugen. 
Der Fjord wird geteilt durch den „Brautschleier“, ein Wasserfall der sich sanft in die Umgebung einschmiegt. Ein gläserner Treppenpfad führt direkt am rauschenden Wasserfall entlang und weiter hinein in die Landschaft. 

 

Wir hatten auf unserem Plan zu stehen, eine Zip Line Tour zu machen. Leider war der Betrieb gerade geschlossen, allerdings bot der Wald, in dem sich das Zip Lining befand, auch so eine entspannte und naturnahe Atmosphäre! 

Es lassen sich außerdem zahlreiche Unternehmungen buchen. Zum Beispiel eine Boots- oder Kanutour, Hop-on/Hop-Off Busse zu den Aussichtsplattformen und vieles mehr.

Den über 1500 m über dem Meeresspiegel gelegenen Skywalk in Dalsnibba kann man leicht besichtigen. Man muss sich nur überwinden die bereits Eingangs erwähnten Serpentinen zu meistern. Doch glaubt es mir, die Aussicht über den Wolken ist es allemal wert.

Der Fjord wird übrigens von sieben Wasserfällen „eingeleitet“. Man spricht hier von den sieben Schwestern, die man je nach Jahreszeit mal mehr und mal weniger gut sieht. 


Die Wasserfälle entstehen durch das schmelzende Eis auf den Bergspitzen. 

Den sieben Schwestern gegenüber liegt der „Freier“, der, so heißt es der Legende nach, um die Herzen der sieben Schwestern kämpft. Aber bisher wohl keinen Erfolg hatte. 


Hier sind unsere 10 Dinge, die du am Geiranger Fjord auf keinen Fall verpassen solltest: 

10 Dinge tun am Geiranger Fjord – Paul und Marlén – Travelblog

Åndalsnes & Atlantikstraße – Norwegen mit dem Auto entdecken

Die Gipfelhauptstadt von Norwegen: Hach wie war es hier schön. Andalsnes bietet sowohl für entspannte Urlauber als auch für Adrenalin Junkies den perfekten Aufenthalt. Wir beschlossen einen Mix aus beidem und schlenderten gemütlich durch die Stadt, erklommen einen Berg und begaben uns auf die Spuren von James Bond.  

In Andalsnes gibt es verschiedene Möglichkeiten das Adrenalin Herz höher schlagen zu lassen. Unter anderem mit einer Fahrt in der Romsdaler Gondel, die einen 708 Meter über den Meeresspiegel nach Nesaksla befördert. Da Paul und mir allerdings schon bei dem Anblick von Gondeln schlecht wird, ließen wir das lieber. 

Wir erklommen lieber einen etwas kleineren Berg, der uns nur zu 300 Metern über den Meeresspiegel führte. 

 

Die kleine Stadt ist zudem das Tor zum Trollstigen, einer spektakulären Gebirgsstraße mit beeindruckenden Serpentinen.

Als große Film-Fans nutzten wir unsere Zeit allerdings eher dafür, um zur nahegelegenen Atlantic Road zu fahren. Die „Straße des Meeres“ führt von Bud im Westen nach Kristiansund im Osten und verbindet zahlreiche Inseln über insgesamt 8 Brücken.

Wir wollten uns eine ganz besondere davon ansehen: 

Storseisund Brücke!

Diese Brücke war Drehort für einige Filme. Unter anderem wurde hier James Bond: No Time to die gedreht.

Tag 4: Trondheim – Bakklandet, Nidarosdom & Altstadt

Am vierten Tag besuchten wir keinen typischen Fjord sondern eine größere Stadt in Norwegen: Trondheim. Hier lässt sich das Moderne gepaart mit dem Traditionellen Norwegen bestaunen. 

Den ältesten und wohl schönsten Teil von Trondheim kann man auf dem ersten Bild bewundern: Bakklandet, das ehemalige Arbeiterviertel. Wenn man diese Art von Bau nicht kennt (Holzhäuser auf Holzstämmen im Wasser), lässt man sich leicht faszinieren von den Konstrukten. Die Stadtbrücke „Gamle Bybro“ sticht auch mit schönem Design hervor. Wir empfanden es als leicht asiatisch angehaucht.
 

In Trondheim kann man in den üblichen Läden wie H&M sehr gut shoppen. Trondheim bietet viele Einkaufsgassen mit einer Vielzahl an Möglichkeiten auch einmal ein kleines Päuschen einzulegen. Wir genossen hier daher im Sonnenschein einen Kaffee mit einem Stück Kuchen, bis wir uns zu einem weiteren Highlight Trondheims aufmachten.

Der Nidaros-Dom ist eine der berühmtesten Kirchen Norwegens. Und die kann sich echt sehen lassen! Mit dem Bau im gotischen Stil wurde 1100 begonnen und es sieht immer noch fantastisch aus.

Hilfreiche Tipps

Wie viele Tage solltet ihr für Norwegen einplanen?

Wir waren insgesamt acht Tage in Norwegen unterwegs und konnten in dieser Zeit viele unterschiedliche Orte und Landschaften kennenlernen. Wenn ihr mehrere Regionen sehen möchtet, lohnt es sich, die einzelnen Tage vorher gut zu planen – besonders wenn ihr an manchen Orten nur begrenzt Zeit habt.Wir hatten insgesamt 2,5 Tage in Brüssel und konnten in dieser Zeit bereits ziemlich viel sehen. Für einen ersten Städtetrip fanden wir die Dauer grundsätzlich gut, unser Programm war allerdings ziemlich voll. Wer Museen besuchen und die Stadt etwas entspannter entdecken möchte, sollte lieber drei volle Tage einplanen.

Das Wetter in Norwegen nicht unterschätzen

Auch innerhalb eines Tages kann sich das Wetter in Norwegen schnell verändern. Gerade an den Fjorden und in höheren Lagen solltet ihr deshalb auf unterschiedliche Temperaturen vorbereitet sein. Am praktischsten fanden wir mehrere Schichten sowie eine regen- und windfeste Jacke.

Ausflüge und Highlights vorher planen

Bei einigen Stopps gibt es deutlich mehr zu sehen, als man an einem Tag schaffen kann. Wir würden deshalb vorher überlegen, welches Highlight euch an jedem Ort am wichtigsten ist. So verliert ihr vor Ort weniger Zeit mit der Planung.

Zeit für die Landschaft einplanen

Norwegen lebt für uns nicht nur von einzelnen Sehenswürdigkeiten. Einige unserer schönsten Eindrücke waren die Fjorde, Berge, Wasserfälle und Aussichtspunkte unterwegs. Plant deshalb nicht jede Minute durch, sondern lasst euch etwas Zeit, die Landschaft einfach zu genießen.

Welche Stopps haben uns besonders gefallen?

Jeder unserer Stopps war anders: Am Geirangerfjord hat uns vor allem die Landschaft beeindruckt, rund um Åndalsnes die spektakulären Straßen und Aussichtspunkte und in Trondheim der Kontrast aus Stadt, bunten Holzhäusern und Nidarosdom. Gerade diese Mischung hat unsere Norwegen-Reise für uns besonders gemacht.

Was war euer schönster Ort in Norwegen?

Vom Geirangerfjord über die Atlantikstraße bis nach Trondheim – schon in den ersten Tagen unserer Reise haben wir ganz unterschiedliche Seiten Norwegens kennengelernt. Welcher Ort in Norwegen hat euch bisher am meisten beeindruckt oder steht noch auf eurer Wunschliste? Schreibt uns eure Tipps und Erfahrungen gerne in die Kommentare!

Du planst selbst eine Reise nach Norwegen?

2 Kommentare zu „Norwegen“

  1. Wundervoller Reisebericht und eindrucksvolle Bilder einer besonderen Landschaft. Würde ich auch gerne sehen wollen. Viele Orte sind mir aus meinen skandinavischen Thrillern (Bücher/Filmen) bekannt. Z.b. Trondheim.
    Danke dafür.

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