Schweiz

Auf Wanderung in der Schweiz

Ihr wisst es bereits, wir haben das Wandern für uns entdeckt! Und wo kann man das besser auslebn, als in der Schweiz? 

 

Wir haben uns zum Wandern die Jungfrau Region ausgesucht. Dabei sind wir nicht nur durch das  Wandern selbst auf unsere Kosten gekommen, sondern waren auch Rodeln, Scooter fahren, haben uns Berge heruntergestürzt, Panaromafahrten erlebt und sogar einen Feueralarm mitgemacht. 

 

Unser Hub in Grindelwald hat uns vieles geboten. Viele Orte konnten wir von dort aus einfach mit dem Zug oder einer Gondel erreichen. 

 

Wir haben uns dafür den Junfrau Region Pass geholt, um bei Zug- und Gondeltickets, sowie Eintritten zu sparen.

Denn lasst euch gesagt sein, eines ist die Schweiz nicht: Günstig

Den ersten Tag bereits vollkommen nutzen

Wir waren insgesamt nur 5 Tage in der Schweiz und diese beinhalteten bereits An- und Abreise. Daher sollte jeder Tag von Anfang bis Ende vollkommen genutzt werden.

 

Wir erreichten den Flughafen von Zürich daher schon früh am Morgen (08:40 Uhr) und fuhren von dort aus direkt nach Grindelwald. Von Zürich fährt ein Zug durch bis Interlaken, von wo aus man dann nach Grindelwald umsteigen kann. Schon die knapp 3-stündige Zugfahrt hat sich gelohnt und man hat herrliche Ausblicke auf das Schweizer Panorma! Besonders schön wird die Strecke von Interlaken nach Grindelwald, wo das kleine Dorf umringt von Bergen, wie dem bekannteen Eiger, liegt. Für uns hieß es daher aber auch: Nur kurz das Gepäck im Hotelzimmer abstellen, na gut vielleicht kurz ausruhen und dann ab zurück nach Interlaken

Zeit zum verschnaufen würden wir später noch haben. Wir haben ein Boot zu erwischen 😀 

Interlaken/Brienz

In Interlaken angekommen nutzen wir direkt die Vorzüge unserer Jungfrau Region Passes und fuhren umsonst über den Brienzer See
Interlaken ist von zwei Seen umgeben. Daher kann man sich auch für die Tour auf dem Thunersee entscheiden. Wir nahmen aber die Route nach Brienz, um auf der Fahrt einen der Drehorte einer koreanischen Drama Serie („Crash Landing on you“) bewundern zu können. Generell wurde ein großer Teil der Serie in der Jungfrau Region gedreht, weswegen uns noch weitere aus der Serie bekannte Orte begegnen sollten. 

 

Ich kann euch sagen, die Hetzerei für die Bootstour hat sich wirklich gelohnt. Wir konnten auch auf dem Boot entspannen und das bei türkisfarbenem Wasser und einem Kakao an Board. 

 

Wir stiegen an der Endstation in Brienz aus, schauten uns das doch recht verlassene Dorf an und fuhen wieder mit dem Zug zurück. 

Brienz hat mich sehr an die kleinen Dörfer am Comer See erinnert, nur, dass wir hier völlig alleine waren :3 

Tag 2 – Männlichen Wanderung    

Am nächsten Tag stand sie bereits auf dem Programm: Unsere erste Wanderung

Dafür fuhren wir mit dem Bus (den wir durch unseren Jungfrau Region Pass auch umsonst nutzen konnten) zur Gondel, die uns auf den Männlichen Berg bringen sollte. Mit dieser ging es 2342 meter in die Höhe. Wenn ihr Glück habt, erwischt ihr eine der Karaoke Gondeln und habt daher eine ganz besondere Fahrt nach oben. 

 

Oben angekommen, hat man normalerweise einen beeindruckenden Blick auf die Spitzen der bekannten Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Wir hatten allerdings einen äußerst bewölkten Tag erwischt. Das war an sich nicht schlimm, da unsere zwei geplanten Wanderungen so besonders mystisch wirkten. 

 

Unsere erste Wanderung führte zu einer Aussichtsplattform, die wie eine Krone aussieht. Der „Royal Walk“ führt circa 20-30 Minuten den Berg ein Stück weiter hinauf. Es ist eher ein kleiner Spaziergang. Auf dem Weg sind uns einige Kühe begegnet. Der kurze Abstecher wurde zudem mit einer super Aussicht belohnt. 

Der zweite Wanderweg war dann schon etwas länger. Es ging vom Männlichen Berg zum Dorf: Kleine Scheidegg.  Die Wanderung wird auch als Panoramaweg bezeichnet, da man die ganze Zeit den Blick auf die drei oben genannten Berge hat. Naja, zumindest dann, wenn es nicht so bewölkt ist wie bei uns 😀 

 

Der Weg dauert circa 1.5 – 2 Stunden und ist einfach machbar. Er führt direkt an Bergen vorbei und man hat eine tolle Assicht auf immer wieder vorkommende Täler und Bauernhöf. Wir waren im September da, das Gras war also nicht mehr allzu grün, aber durch de Bewölkung und den Nebel konnten wir uns fühlen wie in „Herr der Ringe“.

 

Am Ziel angekommen, kann man in einem süßen Restaurant eine Pause machen und ein paar Fotos am nächsten Drehort von „Crash Landing on you“ machen., bis es dann mit der Wengeralpbahn wieder direkt nach Grindelwald geht. 

 

Tag 3 – Action am Pfingstegg und dann natürlich Wandern!

Nur ein paar Gehminuten von  unserem Hotel befand sich die Seilbahn hoch zum Pfingstegg. Hier gibt es besonders für Familein viel zu erleben. Aber auch ohne Kinder lohnt sich ein Besuch, denn hier gibt es auf knapp 1400 m Höhe eine Sommerrodelbahn undeine sogenannte „Flyline“: Eine Mischung aus Zipline und gemütlichem Gleiten durch den Wald. Hier kann man gut den Vormittag verbringen. Zu der Zeit ist es auch noch besonders leer 😉 

Anschließend war es an der Zeit DEN Ort für Ners zu besuchen: Lauterbrunnen. 
Lauterbrunnen diente J.R.R. Tolkien als Inspiration für Bruchtal in Herr der Ringe. Mit seinen 72 Wasserfällen, den bis zu 4000m hohen Bergen rechts und links und dem Bach der mitten durchs Tal fließt, ist das auch kein Wunder. Man fühlt sich hier direkt hineinversetzt in die mystische Welt von Frodo und co. 

Lauterbrunnen lässt sich von Grindelwald ohne Mühen erreichen. Vom Grindelalf Bahnhof fährt man mit der R61 einfach bis Zweilütschinen und anschließend mit der R62 bis Lauterbrunnen und ist dann innerhalb von 40 Minuten dort. 
Da wir das gesamte Tal bestaunen wollten und gleichzeitig der Masse entgehen wollten, hier ein Tipp: Wir haben uns mit einem Bus quasi bis ans andere Ende des Dorfes (Stechelberg) bringen lassen und sind von dort den Wanderweg „Im Tal der 72 Wasserfälle“ zurück zum Bahnhof gelaufen. 
Und es ist tatsächlich wie der Name sagt: Man begegnet auf dem Weg unglaublich vielen Wasserfällen, läuft entlang eines Flusses an Kühen und Bauernhöfen vorbei. 
Wir haben uns zusätzlich die Trümmelbachfälle angeschaut. Die Trümmelbachfälle sind zehn gewaltige Gletscherwasserfälle im Inneren eines Berges, die sich tosende durch enge Felsenschluchten und Höhlen ihren Weg ins Lauterbrunnental bahnen. Wir fanden den Eintritt mit 18 CHF etwas teuer und waren durch den langen Wanderweg auch schon ziemlich fertig, aber das Rauschen der Wasserfälle inneralb eines Berges zu beobachten, war schon ein ganz besonderes Erlebnis. 

Tag 4 – Mehr Action? Mehr Wandern? Na klar!    

Es gibt in Grindelwald wirklich viel zu tun. Denn den nächsten Ausflug planten wir auch wieder direkt für das kleine Örtchen. Man muss hal tnur noch hinaus. 

Ziel war Grindelwald First. Hier kann man für 72 CHF allerlei Action erleben. Mit dem Pass für 72 CHF kann man die Seilbahn so oft nutzen wie man möchte, 2 Aktivitäten machen und den Cliff Walk erzwingen, wenn man sich traut. 
Wir sind also mit der Seilbahn bis hoch nach Grindelwald First, dort haben wir zunächst den Cliff Walk am First Berg innerhlab von 2200 Metern Höhe gemacht. Man läuft knapp am Berg über eine Gitterkonstuktion. Höhenangst ist hier Fehl am Platz. 

Von dort aus ging es für uns aber erstmal wieder bergab: Wir fuhren mit der First Flyer Zipline eine Seilbahnstation nach unten bis nach Schreckfeld. Aber das mit ca 84kmh 800 Meter weit. Was für ein Adrenalinkick! Anschließend kann man mit der Seilbahn wieder ganz bequem nach oben fahren und die nächste Wanderung antreten: Auf zum Bachalpsee. In ca einer Stunde hat man den leichten Wanderweg von 3 km geschafft und kann ein Piknick am See machen. Aber Achtung: Diese Wanderung ist so leicht, dass ihn wirklich die Meisten Besucher des First Berges machen. Wir haben uns daher entschieden den Wanderweg noch weiter auszureizen und sind dann einer Route gefolgt, die kaum jemand wagt…

…Daher ging es für uns vom Bachalpsee weiter bis nach Bort. Den Einstieg zu finden war tatsächlich recht schwer, da man wirklich niemand zum folgen hat und naja der Weg sieht nicht wirklich aus wie ein Weg. Zumindest zu Beginn läuft man quer über kleine Flüsschen und große Steine. Erst nach den ersten 10 Minuten wird ein Weg erkennbar, der es allerdings in sich hat.  Für geübte Wanderer sicherlich kein Problem. Für uns mit knapp 2 Stunden auf und ab von 2200 metern höhe bis runter zu 1500 metern in Bort, doch recht anstregend 😀 Aber es lohnt sich:

Der Pfad schlängelt sich durch grüne Hänge, vorbei an grasenden Kühen und kleinen Bergbächen. Immer wieder bleibt man stehen, um die Aussicht auf die schneebedeckten Viertausender zu genießen.

Man begegnet kurz vorm steilsten Abstieg mitten durch einen Wald einem Restaurant bei dem man eien Pause machen kann, sowie einen Bus, der einen auch die letzten Meter nach Bort fahren könnte. Das haben wir natürlich nicht gemacht 😉 
In Bort angekommen war es an der Zeit die letzte Aktivität des Tages auszukosten. Hier kann man sich mit dem erworbenen Pass TrottiBikes ausleihen. Das sind Rollerähnliche Bikes ohne Motor, man beschleunigt schlichtweg durch den Abstieg. Diese kann man dann bis runter nach Grindelwald nutzen und dort wieder abgeben. 

Tag 5 – Städtetrip am Abreisetag 

Wir wären nicht Paul und Marlén, wenn wir nicht noch einiges auch für unseren Abflugstag geplant hätten. Wir haben den Abflug bewusst erst am Abend gewählt, um noch zwei Städte bestaunen zu können: Luzern  und Zürich. 
Von Interlaken aus kann man mit einem Panoramazug, die für uns wohl schönste Strecke nach Luzern fahren. Wir wurden daher auf dem Rückweg noch mit wundervollen Aussichten beschenkt. 

 

Unsere Koffer haben wir easy am Bahnhof von Luzern abgegeben und die wundervolle Stadt für ein paar Stündchen genossen. 

Auch Zürich haben wir uns nicht nehmen lassen. Da waren wir dann aber so fertig, dass das Fotografieren ausblieb 😀 Da müsst ihr wohl wirklich selbst hinfahren! 

Routenplanung Schweiz

Wenn du erfahren willst, was du dir in welcher Reihenfolge anschauen solltest, um die Zeit in Grindelwald optimal zu nutzen, dann lies weiter in unserem Blog-Post zu unserer Planung! 

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