Kanarische Inseln – 5.5 Tage Gran Canaria

Zugegeben, ich glaube, es liegt an uns: Wir können einfach nicht stillstehen, nicht lange an einem Ort bleiben. So haben wir unseren 12.5 Tage Urlaub aufgeteilt und sind nach 5 Tagen Teneriffa mit der Fähre nach Gran Canaria gefahren. 

Wir haben unsere Überfahrt vorab online gebucht und haben etwa 70 EUR bezahlt. 

Wir fuhren von Santa Cruz, Teneriffas Hauptstadt, mit der „Armas“ Fähre, die ziemlich leer war, nach Las Palmas. So konnten wir die besten Plätze aussuchen, die sich direkt an der Front befanden und durch eine große Glaswand war es möglich die 1.5 stündige Fahrt mit bester Aussicht zu genießen. 

Die zweite Hälfte unseres Urlaubes verlief für unsere Verhältnisse ruhiger. 

So gingen wir die nächsten Tage ein wenig ruhiger! 

Gran Canaria in 5,5 Tagen – unsere Route auf einen Blick

Las Palmas & Playa de Las Canteras

Nach unserer Überfahrt mit der Fähre von Teneriffa starteten wir die zweite Hälfte unserer Kanaren-Reise in Las Palmas. Die ersten beiden Tage ließen wir bewusst etwas ruhiger angehen: Wir erkundeten die Stadt, schlenderten an der Strandpromenade entlang und besuchten das Aquarium Poema del Mar. Nach den ersten fünf Tagen auf Teneriffa tat uns das langsamere Tempo ziemlich gut.

Surfkur in Las Palma

An unserem dritten Tag wollte ich mir einen kleinen Traum erfüllen und Surfen ausprobieren. Über Airbnb hatten wir einen Surfkurs in Las Palmas gebucht. Wirklich auf dem Brett stehen blieb am Ende schwieriger als gedacht – Spaß gemacht hat die Erfahrung trotzdem.

Playa de Amadores & Maspalomas

Für eine Nacht wechselten wir unsere Unterkunft und machten uns auf in den Süden Gran Canarias. Zuerst ging es zum Playa de Amadores mit seinem türkisblauen Wasser und anschließend weiter nach Maspalomas. Besonders die riesigen Dünen direkt am Meer waren für uns eines der Highlights der Insel.

Barranco de las Vacas & Agüimes

 

An Tag 5 ging es für uns ins bergige Landesinnere. Bei einer geführten Tour besuchten wir den Barranco de las Vacas, Höhlen bei Agüimes und ein kleines Dorf abseits der klassischen Urlaubsorten. Überraschenderweise fanden wir die weiteren Stopps der Tour fast noch spannender als den bekannten Barranco selbst.

Tag 1 & 2: Las Palmas – Strand, Promenade & Poema del Mar

Besonders die ersten zwei Tage ließen wir ziemlich locker angehen und hatten nichts festes geplant. Das Ziel war es, sich erst einmal mit Las Palmas, der Hauptstadt von Gran Canaria, vertraut zu machen. 

Las Palmas liegt im nördlichen Teil der Insel und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sich auf der einen Seite das Meer samt Hafen befindet und auf der anderen Seite der Strand zum Schwimmen.

 

Wir schlenderten also die Strandpromenade auf und ab, gingen essen, shoppen und sahen uns das Aquarium an. Welches keine riesige Empfehlung unsererseits ist, aber auch gar nicht mal so schlecht war. Auch hier hatten wir die Tickets bereits online gekauft, um langen Schlangen zu entgehen. Da wir aber gerne „out of season“-Reisen, waren die langen Schlangen gar nicht erst gegeben. 

Tag 3: Surfen in Las Palmas – unser erster Surfkurs  

Las Palmas sollte der Traum für mich wahr werden:

Über die Empfehlungsseite von AirBnb hatte ich einen Surfkurs gebucht. Zugegeben, so wirklich gesurft bin ich am Ende nicht, da es doch schwerer war als gedacht, aber die Erfahrung war es trotzdem allemal wert. 

Generell empfehlen wir es sehr, die AirBnB-Seite auch für Aktivitäten zu nutzen. Praktischerweise werden einem dort Aktivitäten empfohlen, die sich in der Nähe deines gebuchten AirBnbs befinden.

Tag 4: Gran Canarias Süden – Playa de Amadores & Dünen von Maspalomas  

Den Süden von Gran Canaria wollten wir uns nicht entgehen lassen. So hatten wir noch ein weiteres, günstiges AirBnB für eine Nacht in Maspalomas gebucht. Generell buchen wir auch gerne mal zwei AirBnb’s da wir ohne Auto etwas unflexibler sind und so dennoch die Möglichkeit haben alle Teile eines Ortes kennenzulernen. 

 

So machten wir uns mit dem Bus auf nach Puerto Rico zu einem der schönsten Strände Gran Canarias mit türkisblauen Wasser: Playa de Amadores. 
Von dort aus ging es per Bus weiter nach Maspalomas wo man ein einzigartiges Naturspektakel bewundern kann: Die Dünen von Gran Canaria. Eine Wüste mitten am Strand! Der Ort eignet sich wunderbar zum Fotos machen und Sonnenuntergang bestaunen. Es war ein Traum!

Tag 5: Barranco de las Vacas & Agüimes – Tour durch Gran Canarias Bergwelt

Ja, wir haben uns influencen lassen. Der neuste Trend auf Gran Canaria ist zur Zeit ein Foto in der Bergformation „Barranco de las Vacas“. Paul und ich waren wie immer ohne Auto unterwegs und haben uns daher über Tripadvisor eine Tour gebucht. 
Die Tour von  Ines und Juanjo können wir wirklich nur weiter empfehlen. Die beiden Tourguides sind Locals und haben sich wirklich ein unterhaltsames Programm ausgedacht. 

 

Es ging schon früh morgens los, um in den Bergen noch möglichst allein zu sein. Fast noch spannender als „Barranco de las Vacas“ fanden wir fast den zweiten Spot: Höhlen in Anguimes. Anschließend ging es noch in ein kleines Dorf, wo man wirklich gut sehen konnte, wie die Einheimischen hier leben. 
Es hat wirklich riesigen Spaß gemacht! 

Tag 6: Las Palmas – Abschied von Gran Canaria

2 Wochen kanarische Inseln, was für ein Traum! Wir verbrachten den letzten Tag damit, uns gebührend zu verabschieden in dem wir den Strand von Las Palmas noch einmal voll auskosteten, ein Bier auf einer Terrasse mit tollen Blick genossen und gemeinsam in Erinnerung schwelgten.

Wir können die Zeit hier nur weiterempfehlen. Klar ist für uns: Wenn man schon zwei Wochen Zeit hat, dann ist es fast Pflicht, auch mehr als eine Insel der Kanaren zu besuchen. 

Hilfreiche Tipps

Gran Canaria ohne Mietwagen – unsere Erfahrungen

Auch Gran Canaria haben wir komplett ohne Mietwagen bereist. Von Las Palmas aus konnten wir viele Ziele problemlos mit dem Bus erreichen, darunter auch den Süden der Insel mit Puerto Rico und Maspalomas. Für Orte im Landesinneren, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwieriger zu erreichen sind, haben wir uns für eine geführte Tour entschieden. Für unsere Route hat diese Kombination sehr gut funktioniert und wir haben einen Mietwagen nicht vermisst.

Wo auf Gran Canaria übernachten? Unsere Erfahrung mit Las Palmas

Den größten Teil unserer Reise haben wir in Las Palmas verbracht und würden die Stadt besonders empfehlen, wenn ihr Strand und Stadt miteinander verbinden möchtet. Mit dem Playa de Las Canteras habt ihr einen langen Stadtstrand direkt vor der Tür, gleichzeitig gibt es Restaurants, Geschäfte und eine gute Busanbindung. Für eine Nacht haben wir zusätzlich im Süden der Insel übernachtet, um Puerto Rico und Maspalomas entspannter erkunden zu können.

Las Palmas oder der Süden von Gran Canaria?

Las Palmas und der Süden der Insel haben für uns ziemlich unterschiedliche Seiten Gran Canarias gezeigt. Las Palmas fühlte sich deutlich städtischer und weniger nach klassischem Badeurlaub an. Rund um Maspalomas und Puerto Rico findet ihr dagegen viele Hotels, Strände und typische Ferienorte. Uns hat gerade die Kombination aus beiden Regionen gut gefallen – für eine komplette Reise würden wir persönlich aber wieder Las Palmas als Ausgangspunkt wählen.

Welche Orte und Erlebnisse haben uns auf Gran Canaria am besten gefallen??

Las Palmas: die perfekte Mischung aus Stadt und Strand
Playa de Amadores: türkisblaues Wasser und entspannter Strandtag
Maspalomas: beeindruckende Dünen direkt am Meer
Barranco de las Vacas: außergewöhnliche Felsformationen im Inselinneren
Agüimes & Umgebung: überraschendes Highlight unserer geführten Tour
Surfkurs: eine neue Erfahrung, die deutlich schwieriger war als gedacht 😄

Welches Gran-Canaria-Highlight würdet ihr wählen?

Für uns war gerade die Mischung aus Stadt, Strand und der Landschaft im Inselinneren das Spannende an Gran Canaria. Aber jetzt interessiert uns: Was wäre euer persönliches Highlight – die Dünen von Maspalomas, der Barranco de las Vacas, Las Palmas oder etwas ganz anderes? Schreibt uns eure Tipps und Erfahrungen gerne in die Kommentare!

Du planst selbst eine Reise auf die Kanarischen Inseln?

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