Brüssel entdecken in 2.5 Tagen

Wirklich kurz ging es für uns nach Brüssel.

Wie wir trotzdem alles sehen konnten, erzählen wir dir in unserem ersten Blogeintrag!

Wer kennt es auch? Tagsüber mal kurz Langeweile und schon landet man auf Skyscanner.de. Ich persönlich erwische mich immer wieder dabei, die neuesten Flugangebote zu vergleichen. Und so war es auch im Oktober 2023 als mir die günstigen Flüge nach Brüssel ins Auge sprangen. „Was wollen wir denn in Brüssel?“ – fragte Paul noch… Doch da war es schon geschehen: Die 40,00 EUR Tickets waren gekauft und die ersten Recherchen zu Brüssel begannen meinerseits direkt. Wie immer stellte ich den perfekten Plan auf: Wir hatten nur 2.5 Tage, und ich wollte natürlich das Beste herausholen.

Also, los geht es!

Unsere Brüssel Highlights auf einen Blick

Grand-Place: beeindruckendes Zentrum der Brüsseler Altstadt

Atomium: Wahrzeichen mit Aussicht über die Stadt

Comic-Kunst: überall in Brüssel an Hauswänden zu entdecken

Mont des Arts/Kunstberg: Aussicht und zahlreiche Museen

Parc du Cinquantenaire: Triumphbogen und Museen

Poelaertplatz: toller Blick über Brüssel

Unser Reisebericht

Tag 1: Brüsseler Innenstadt – Grand-Place, Galerien & belgische Waffeln

Wir wollten uns zunächst einen Überblick über die Innenstadt verschaffen und so führte uns unser Weg zum Riesenrad am Poelaertplatz. Vorbei kamen wir dabei noch am Palais de Justice, der sich aber gerade in Renovierung befand. Das Riesenrad ist auf einem Berg gelegen, sodass man einen tollen Ausblick über Belgien hat. Man kann hier sogar schon das Atomium erblicken. 

 

Anschließend ging es für uns weiter zur wunderschönen Innenstadt von Brüssel. Den gotischen Markt mit seinen Lichtspielen muss man einfach gesehen haben. Es erinnerte uns stark an PragIn den königlichen Galerien entdeckt man viele, aber auch teure Läden. Hier bekommt man besonders feine belgische Schokolade. 

Natürlich dürfen auch echte belgische Pommes und Waffeln nicht fehlen. All die Leckereien werden einem am großen Platz förmlich hinterhergeworfen und man hat eine riesige Auswahl. 

Hier haben wir auch den Rest des Abends verbracht! 

Tag 2: Atomium, Laeken-Park & Brüssels Comic-Kunst    

Zunächst ging es zum Atomium. Das darf bei einem Brüssel Tripp natürlich nicht fehlen. 

Das Atomium ist ein im Jahr 1958 in Brüssel anlässlich der Weltausstellung Expo 58 errichtetes Bauwerk mit 102 Metern Gesamthöhe. Es ist bequem mit der U-Bahn und dann zu Fuß zu erreichen. 

 

Drinnen erwartete uns eine Ausstellung mit der wir nicht gerechnet hatten: Wir kamen in den Genuss einer tollen Licht- und Soundshow, die leider nur zu einem begrenzten Zeitraum stattfand. Nichtsdestotrotz lohnt sich das Atomium allemal. Schon alleine wegen des atemberaubenden Ausblicks. 

 

Atomium - Außen
Atomium - Innen (Lichtshow)

Brüssel ist außerdem berühmt für seine üppig bemalten Hauswände. Wir haben es uns daher zum Ziel gemacht möglichst viele davon zu sehen. 

Dabei machten wir noch einen Abstecher in den Laken Park, der uns dank sonnigem Wetter ein spätherbstliches Frühlings-gefühl vermittelte. Von dort aus liefen wir in Richtung des Kanals Bassin Vergote und hielten natürlich auch die Augen für die bemalten Hauswände offen. 

Unser Tipp: Wir hatten ursprünglich nach einer Route gesucht, die möglichst viele Comic-Wände miteinander verbindet. So einfach war das allerdings nicht. Deshalb sind wir vom Atomium zu Fuß Richtung Innenstadt gelaufen und haben unterwegs immer wieder neue Motive entdeckt.

 

Zugegeben dieser lange Marsch hatte uns schon ganz schön Kraft gekostet, so gab es am Ende des Tages nur noch ein paar leckere Waffeln und ein Beertasting in Brüssels bekanntester Bar „Delirium“.

Anschließend ging es für uns noch in einen Irish Pub mit Live Musik und Rugby Game im TV. Bars gibt es in der Innenstadt zuhauf, sodass man hier gut bis spät in die Nacht seine Zeit verbringen kann.

Für uns war das aber nicht ganz so lang, da ja schließlich auch der nächste Tag voll und ganz genutzt werden wollte. 
Und das taten wir auch! 

Tag 3: Museen, Europaviertel & Triumphbogen

Getreu dem Motto „Kunst und Kultur“ führte uns unser erster Weg am letzten Tag in Brüssel zunächst zum Platz „Grand Sablon“ an dem ein umfangreicher Antiquitäten-Flohmarkt aufgebaut war. Generell waren wir erstaunt über die vielen Flohmärkte, die Brüssel uns über das Wochenende bot. Insgesamt sind wir in vier davon  gestolpert und konnten uns somit ein wenig einheimisch fühlen. 

 

Im Museumsviertel beherbergen Museen die Gemälde- und Skulpturensammlungen des belgischen Staates in Brüssel. Zu den Museen gehören das in unmittelbarer Nähe zum Königsschloss befindliche Museum für Alte Kunst und das Museum für Moderne Kunst, die benachbarten Häuser des Fin-de-Siècle Museum und des Magritte Museum, sowie in Ixelles das Antoine Wiertz Museum und das Constantin Meunier Museum.

Wir entschieden uns für das Magritte Museum und das Museum für alte Kunst. Für unseren Geschmack waren zwei Kunstmuseen allerdings ein wenig viel, sodass wir im zweiten Museum relativ schnell durchgingen. 

Wir machten uns anschließend auf dem Weg zum Europaparlament, dass zwischen den alten Fassaden Brüssels mit seiner Modernität klar hervorsticht. Auf dem Weg dahin kommt man noch am königlichen Palast vorbei, der sich natürlich auch sehen lassen kann. 

 

Der Triumphbogen war für uns nochmal ein ganz besonderes Highlight. Denn, wir hatten diesen ursprünglich gar nicht eingeplant, aber haben den Abstecher dorthin dann doch gewagt. Wir waren überwältigt von seiner Größe, den sich im inneren befindlichen Ausstellungen und der Live Show, die sich vor uns Bot. 

Leider waren wir zu spät am Triumphbogen, um diesen noch „erklimmen“ zu können. Da wir die Stadt aber unbedingt ein letztes Mal von oben sehen wollten, beschlossen wir, uns auf dem Weg zu einem Hotel mit einer öffentlichen Rooftopbar zu machen. 

So standen wir zwar ziemlich lange am 58 Rooftop an aber der Ausblick und die Drinks waren es definitiv wert!

Hilfreiche Tipps

Wie viele Tage braucht man für Brüssel?

Wir hatten insgesamt 2,5 Tage in Brüssel und konnten in dieser Zeit bereits ziemlich viel sehen. Für einen ersten Städtetrip fanden wir die Dauer grundsätzlich gut, unser Programm war allerdings ziemlich voll. Wer Museen besuchen und die Stadt etwas entspannter entdecken möchte, sollte lieber drei volle Tage einplanen.

Brüssel zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auto? 

Viele Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Brüssel liegen nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß verbinden. Für weiter entfernte Ziele wie das Atomium haben wir die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. Für uns war die Kombination aus Laufen und Metro ideal.

Wo übernachten in Brüssel? 

Hotels in der Innenstadt sind auch in Brüssel recht teuer. Wir haben daher ein AirBnb etwas außerhalb genommen. Durch die guten Anbindungen mit Bus und Ubahn ist das auch überhaupt kein Problem und man kann einiges Sparen. 

Welche Highlights in Brüssel haben uns am besten gefallen?

Comic-Kunst: überraschend cool und typisch Brüssel
Atomium: gehört für uns beim ersten Besuch einfach dazu und ist je nach Austellung super interessant
Flohmärkte: perfekt zum Stöbern und für eine andere Seite der Stadt
Belgische Waffeln: natürlich ein Muss
Museen: ideal, wenn ihr etwas mehr Zeit mitbringt
58 Rooftop: toller Abschluss mit Blick über Brüssel

Was würdet ihr in 2,5 Tagen in Brüssel nicht verpassen wollen? 

Wir haben versucht, aus unserer kurzen Zeit in Brüssel so viel wie möglich herauszuholen – vom Atomium über die Comic-Kunst bis zu Museen, Flohmärkten und belgischen Waffeln. Was war euer Highlight in Brüssel oder was sollten wir bei unserem nächsten Besuch unbedingt noch entdecken? Schreibt uns eure Tipps gerne in die Kommentare!

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