Eine Nacht in Dresden
- Reisebericht
Heute ist es endlich soweit: Ihr könnt unseren ersten Deutschlandticket Reisebericht lesen!
Für unsging es von Berlin aus mit der Regio ins schöne Dresden. Zugegeben, wir haben ein klein wenig geschummelt: Von Berlin aus, kann man tatsächlich nur mit Regios nach Dresden fahren, allerdings fährt der RE8 durch nach Dresden, wird aber ab Elsterwerda zum IC.
Man kann hier also umsteigen und mit Deutschlandticket weiter oder man zahlt 20 EUR und fährt auch noch das letzte Stück mit dem IC.
Das haben wir dann gemacht, einfach um Zeit und Stress zu sparen 🙂
Ein Tag Dresden und Alles sehen
Unser einziger Tag in Dresden begann daher früh. Wir sind also am Abend angekommen, waren noch etwas essen und haben es uns dann bereits im Hotelzimmer gemütlicht gemacht.
Dresden am Abend ist wirklich nicht zu unterschätzen. Die alten Gebäude erstrahlen in tollen Lichtspielen und so lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang auch im Dunkeln.
Am nächsten Morgen ging sie los: Unsere Tagestour durch Dresden
Unsere erste Anlaufstelle am frühen Morgen war die Frauenkirche.
Von unserem Hotel „Steinberger“, welches direkt gegenüber der Kirche lag, machten wir uns auf das Herzstück von Dresden zu sehen. Von Innen und von Außen.
Die Kirche lässt einen durch ihre reichhaltige Verziehrung und imposante Größe ins Staunen versetzen. Was viele gar nicht wissen – die Kirche, die wir heute sehen, ist eigentlich „neu“. Die ursprüngliche Frauenkirche wurde im 18. Jahrhundert erbaut und galt schon damals als architektonisches Meisterwerk. Über fast 200 Jahre war sie ein zentraler Ort für die Menschen in Dresden.
Dann kam der Einschnitt: Während der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 wurde die Stadt schwer zerstört. Die Frauenkirche hielt den Bomben zunächst noch stand, stürzte aber wenige Tage später durch die enorme Hitze und die geschwächte Struktur in sich zusammen.
1994 begann der Wiederaufbau – finanziert zu großen Teilen durch Spenden aus aller Welt.
Besonders spannend: Beim Wiederaufbau wurden tausende originale Steine wiederverwendet. Mithilfe von Computertechnik hat man genau analysiert, wo welcher Stein ursprünglich saß.
Unser Spaziergang führte uns an der Frauenkirche vorbei und quasi von hinten über die Brühlsche Terasse an der Elbe. Besonders im Winter mit all dem Schnee war diese ein ganz besonderes Highlight.
Wenn man der Brühlschen Terasse weiter geradeaus folgt, erreicht man das Museum „Grünes Gewölbe„. Ursprünglich im 18. Jahrhundert unter August der Starke als Schatzkammer angelegt, sollte es vor allem eines: Macht und Wohlstand demonstrieren. Und genau das spüren wir auch heute noch, wenn wir durch die Räume gehen – überall Gold, Edelsteine und kunstvoll gearbeitete Objekte, die eher wie kleine Kunstwerke wirken als wie „Schätze“.
Nachdem wir uns in der Innenstadt dann etwas mit einem kleinem Mittag und einer leckeren heißen Schokolade gestärkt hatten, ging es für uns auf die andere Seite der Elbe. Wir nahmen eine der vielen Brücken und genossen die Aussicht auf dieser!
