Korfu

Eine Woche Korfu erleben

Eine Woche Sommer, Strand und Meer während es in Berlin schon langsam in Richtung Herbst geht? Das war das Ziel

 

Wo in Europa kann man das besser erreichen als in Griechenland? Oder besser gesagt auf einer der schönsten griechischen Inseln, die es gibt: Korfu

 

Korfu fühlt sich an wie Griechenland mit einem grünen Twist: türkisblaues Wasser, entspannte Strände, verwinkelte Altstadtgassen und überall Olivenbäume, die der Insel ihren besonderen Charakter geben – perfekt, um morgens durch historische Straßen zu schlendern, nachmittags ins Meer zu springen und den Tag bei gutem Essen und Sonnenuntergang ganz entspannt ausklingen zu lassen.

 

Wo auf Korfu ihr das alles am besten machen könnt, erfahrt ihr in diesem Post

Tag 1 – Die Altstadt und ihre Strände

Wir hatten unser kleines Hotel etwas abseits von Korfu Stadt, und noch ziemlich in der Nähe des Flughafens. 
Das Hotel überzeugte mit Lage, kleinen Apartements für die Gäste und großzügigem Pool. 

 

Nichtsdestotrotz muss man von dort aus schon einen recht langen Weg auf sich nehmen, um in die Altstadt zu gelangen. Dafür ist aber direkt der Busbahnhof in der Nähe, von wo aus man bequem zu allen anderen Orten der Insel gelangen kann. Das war für uns bei der Hotelwahl sehr wichtig. 

 

Den langen Weg in die Altstadt nahmen wir am ersten Tag direkt auf uns. Korfus Altstadt ist  eine Mischung aus griechischer und italienischer Achritektur und unterscheidet sich daher stark von anderen griechischen Inseln.
Neben gutem Essen, Museen, Burgen und einem schönen Hafen, kann man auch an der einen oder anderen Stelle baden gehen. Korfu ist eine Hafenstadt, daher sind Strände eher schwer zu finden. Aber wir haben sie gefunden:

Faliraki Beach

Der Faliraki Beach befindet sich direkt am Rand der Altstadt. Man kann also zunächst einen wunderbaren Spaziergang durch die Altstadt machen und anschließend einen Sprung ins Wasser wagen. 

 

Der Strand ist aber kein typischer Sandstrand. Man springt direkt vom Pflasterstein ins Wasser. Dort befindet sich außerdem eine Bar, bei der man auch Liegen reservieren kann. 

 

Es lohnt sich zudem darauf zu achten, wann die Kreuzfahrtschiffe anlegen: Denn dann wird es ganz schön voll in der Altstadt und auch an diesem Strand. 

Aber dafür ist es umso leerer, wenn die Schiffe erst einmal wieder weg sind 😉 

Mos Repos Beach

Aber auch in der Nähe der Altstadt findet man einen Strand mit richtigem Sand. Vermutlich aufgeschüttet, aber immerhin. 

 

Von der Altstadt aus kann man einen halbstündigen Spaziergang dorthin machen, der sich lohnt. 

Es gibt dort liegen (Achtung recht teuer), sanitäre Anlagen und die Möglichkeit Getränke und Snacks zu kaufen. 

 

Das Wasser dort ist sehr flach und man kann ziemlich weit ins Meer laufen, was auch eine echt coole Erfahrung ist.

 

Zusätzlich gibt es einen Steg, von dem aus man ins Wasser springen kann, wenn man den Algen am Meeresboden entgehen möchte 😀 

Tag 2 – Vollgepackt mit Plane Spotting, Strand und einer Wanderung   

Nun ja, wenn man nur eine Woche Zeit hat, muss man die Zeit eben nutzen: Daher war unser zweiter Tag vollgepackt mit reichlich Aktivitäten, aber gleichzeitig natürlich auch Entspannung pur!

 

Wer es noch nicht weiß, ich bin (neben meiner Flugangst) ein großer Fan von Flugzeugen. Korfu bietet die perfekte Gelegnheit für mich adrenalienreiches Plane Spotting auszuprobieren. Denn in Kanoni auf Korfu fliegen die Flugzeuge sehr tief, da sie kurz hinter einer Art Brücke auf der Landebahn aufsetzen.  Man hat zum einen auf dieser Brücke, die die Inselteile Kanoni und Perama verbindet oder zum Anderen in den umliegenden Cafés einen tollen Blick auf die Flugzeuge. Daher eine große Empfehlung für alle Flugzeugfans. Aber auch für alle anderen ist das tiefe Fliegen der Flugzeuge ein echter Adrenalinkick

 

Man kann vom Busbahnhof direkt einen Bus dorthin nehmen. 

Nach der Action war für uns Entspannung angesagt. Wir stiegen daher am Pontikonisi Beach in den Bus zur Kaisers Bridge. Die Kaiser’s Bridge ist eine historische Steinbrücke an der Ostküste Korfus, die einst Kaiser Wilhelm II. als privaten Zugang zum Meer nutzte und heute ein beliebter Fotostopp mit direktem Blick aufs Ionische Meer ist.

 

Was wir allerdings nicht wussten: Die meisten Strände auf der Ostseite der Insel gehören zu direkt am Strand liegenden Hotels. Wir hatten aber Glück. Da September schon zur Off Season gehört und konnten wir daher einfach einen der Hotelstrände nutzen.

 

Nach reichlich Entspannung wollten wir noch den in der nähe liegenden Palast von Sissi bestaunen. Der Achilleion Palace (auch „Sissis Palace“ genannt) liegt auf einem Hügel bei Gastouri auf Korfu in rund 145 Meter Höhe über dem Meeresspiegel, was ihm eine fantastische Aussicht über das Meer und die Landschaft verleiht. 

 

Von er Kaisers Bridge kann man einen beschilderten Wanderweg direkt dorthin folgen. Das hat ungefähr 45 Minuten gedauert. Achtung Googlemaps sagt es würde nur 20 Minuten dauern. Es geht aber ziemlich steil bergauf, was natürlich an den Kräften zehrt. 

Tag 3 – Jetzt aber: Entspannung pur 

Was man wissen muss, wenn man ein Hotel in Korfu Stadt bucht, welche im östlichen Teil der Insel liegt: Der Westen hat wesentlich schönere Strände zu bieten 😀 

 

Daher verschlug es uns erneut vom Busbahnhof mit dem Bus zu einem anderen Ort der Insel. 

 

Es ging zum Glyfada Strand, um dort den ganzen Tag zu verweilen. Ein ganzer Tag am Glyfada Beach lohnt sich, weil hier einfach alles zusammenpasst: feiner Sand statt Kies, glasklares Wasser zum Reinspringen, lässige Strandbars für kalte Drinks und eine Kulisse aus grünen Hügeln, die besonders zum Sonnenuntergang richtig Eindruck macht – perfekt, um komplett abzuschalten und den Urlaub einfach laufen zu lassen.

Tag 4 – Tagesausflug

Es wude Zeit aufs Meer hinauszusegeln. Dafür haben wir über Get your Guide einen Tagesausflug mit dem Boot nach Paxos, Antipaxos und zu den Blue Lagoons gebucht. 

Ich kann euch sagen, diese Bootstour hat sich wirlich gelohnt. Man kann Schnorcheln, eine weitere Insel kennenlernen und in den blauen Höhlen das schönste Meerwasser überhaupt bestaunen. 

Tag 5 und 6 – Szenenwechsel

Ich habe es bereits öfter in meinen Blogposts erwähnt: Um einen Urlaubsort vollkommen kennenzulernen, ist es empfehlenswert sich mehr als ein AirBnB/Hotel zu buchen. Wir haben daher auch hier für eine Nacht ein Hotel im Norden der Insel gebucht.

 

Das niedliche Hotel Odysseus liegt direkt am Strand von Paleokastritsa.
Hier war es zwar trotz Off Season sehr voll, aber dies hauptsächlich mit Tagestouristen. Da wir hier ja ein Hotel hatten, konnten wir den Ort zum späten Nachmittag ganz ohne Touristen genießen

 

Neben dem schönen Strand, der allerdings wirklich sehr eng ist, kann man hier sehr gut essen gehen. So genehmigten wir uns einen Drink in der La Grotta Bar und aßen super gutes veganes Gyros in der Tango Café Bar.
Von dort aus genossen wir auch den schönsten Sonnenuntergang, den ich persönlich je gesehen hatte. Was ein Traum! 

 

Den nächsten Tag verbrachten wir wieder am Strand. Wir sahen aber davon ab am engen, touristischen Strand zu liegen und suchten uns um die Ecke eine kleine, aber weniger überfüllte Bucht. Auch hier konnte man sich liegen mieten, die sich je nach Lage preislich stark unterschieden. 
Es lohnt außerdem ein Spaziergang zum nahgelegenem Kloster.

 

Hier ein paar extra Tipps, wenn ihr in Paleokastritsa mehr Zeit habt als wir: 

  • Mietet euch unbedingt ein Boot und fahrt zu Stränden, die sich nur über das Wasser erreichen lassen. Boote kann man bequem vorab oder vor Ort mit oder ohne Skipper buchen
  • Fahrt zum atemberaubenden Port Timoni Beach. Wir haben diesen Strand ausgelassen, da er schwer mit dem Bus zu erreichen ist. 
  • Wandert den Donkey Wanderweg zum nächsten Dorf und genißet die Aussicht in einem der tollen lokaeln Restaurants

Tag 5 – Der letzte Tag in Korfu Stadt

Da ist er leider schon wieder: Der letzte Tag! Wir sollten an diesem Tag auch am Abend abfliegen, weswegen wir davon absahen zum Strand zu gehen. 

Wir nahmen uns lieber noch ein wenig die Kultur der Altstadt vor und besuchten das Museum für asiatische Kunst, sowie die alte und die neue Burg

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