Barcelona Routenplanung

5 Tage lang den Touristenmassen aus dem Weg gehen. 
Und das bei Regen. 

 

Itinerary Details

Tag 1 – Auf den Spuren von Antoni Gaudi in der Innenstadt

Casa Mila

Das Haus Milà, stand als erstes auf unserer Liste. Von dort aus kann man dann gut weitere Architekturen von Gausi bewundern, während man auf der La Rambla zum Strand läuft.

Casa Mila wurde von dem Architekten Antoni Gaudí von 1906 bis 1912 für die Familie Milà in Barcelona errichtet.
Wir haben uns die Gebäude nur von außen angeschaut, man kann aber auch hinein gehen. Denn auch von Innen lassen sich Gaudis Bauten sehen. 

Casa Battló

Casa Batlló ist ein Wohn- und Geschäftshaus nach einem Entwurf von Antoni Gaudí. Es gilt als eines der baulichen Glanzstücke der Stadt.

Zwischen denrecht modernen Gebäuden der La Rambla fällt dieses Exemplar schon stark auf. Aber genau darum ging es Gaudi auch! 

Palau Güell

Läuft man weiter Richtung Strand, durch das Gothik Viertel, entdeckt man weitere Gebäude von Gausi. Zugegeben, durch die auffälligen Architekturen sind diese wirklich nicht schwer zu erkennen. So stießen wir auch auf das Palau Güell. Palau Güell ist ein Stadtpalais im Stil des Modernisme in der Altstadt von Barcelona und eines der ersten großen Werke des Architekten Antoni Gaudí. 

La Rambla

Während man auf den Spuren der architektonischen Meisterwerke von Gaudi ist, kommt man um die bekannteste Shoppingmeile Barcelonas nicht herum: La Rambla. In vielen Blogs oder auch Reiseführern wird aber tatsächlich eher geraten diese zu vermeiden. Warum? Sie ist einfach immer proppe voll. Die Tagestouristen aus den Kreuzfahrtschiffen, schaffen es nämlich meist kaum weiter als bis zu Barcelonas Innenstadt und die La Rambla ist dann die erste Anlaufstelle. Nichts desto trotz ist sie es auf jeden Fall  wert einmal entlang gelaufen zu sein. 

Tag 2 – Sagrada Familia und was passt bei Regen? 

Sagrada Familia

Die Kirche gilt als das Hauptwerk des katalanischen Baumeisters Antoni Gaudí. Ihr Bau wurde 1882 begonnen und dauert bis in die Gegenwart an. Das frühere Ziel, die Kirche bis zum 100. Todestag Gaudís im Jahre 2026 fertigzustellen, wird seit 2020 nicht mehr als realistisch angesehen. Vorausgesetzt, es gibt keine außerplanmäßigen Unterbrechungen wie eine weitere Pandemie, wird von einer Fertigstellung spätestens im Jahr 2033 ausgegangen. Sie eignet sich als guter Startpunkt in den Tag. Aber Achtung! Kauft eure Tickets fürh genug, sie sind sonst sehr schnell ausverkauft. 

Hop on, Hop off

Ja, es mag nach einer Empfehlung wie für Bommer klingen. Aber, gerade bei Regen, können wir die Hop on Hop Off Busse, die in Barcelona  zu Hauf fahren, empfehlen.  Auf bequeme Art und Weise kann man die gesamte Stadt und ihre tollsten Sehenswürdigkeiten erkunden, ohne mit den Öffis kämpfen zu müssen. Die Buss bringen einen auf zwei – drei verschiedene Strecken durch die Stadt. Diese Aktivität hat uns bei schlechtem Wetter wirklich den Tag gerettet. 

Tag 3 –  Kommt, wir gehen etwas raus: Monserrat das Kloster außerhalb

Montserrat

Das Kloster liegt auf 721 Metern Höhe im gleichnamigen Gebirge, etwa 40 km nordwestlich von Barcelona im äußersten Süden der Comarca Bages. Heute leben dort etwa 80 Mönche nach der Regula Benedicti. Von Barcelona aus kann man mit der Regio 5 oder 50  direkt zur Gondel oder zur Zahnradbahn gefahren werden. Das ganze dauert ungefähr eine Stunde. Ein erster Höhepunkt der Anreise ist die Weiterfahrt mit der Seilbahn (Station Aeri de Montserrat) oder der Zahnradbahn (Station Monistrol den Montserrat). Oben angekommen hat man die Möglichkeit verschiedene Wanderwege zu nutzen. Wir empfehlen die kurze Wanderung zum „Mirador de la Creu de Sant Miquel“.  

Tag 4 –  Die schönste Route in Barcelona

Museu Nacional d’Art

Die für uns beste Tour in Barcelona startet mit der Ubahn. Mit der L1 oder L3 gelangt man zum Pl. Espanya und von dort aus schon ein kleines Stück den Berg Montjuïc hinauf zum nationalem Kunstmuseum. Da wir eine ziemlich lange Walking Tour geplant haben, schauten wir uns das beeindruckende Gebäude nur von außen an, aber ein Besuch des Museums lohnt sich auch allemal, wenn man etwas mehr Zeit mitbringt. Und bereits hier merkt man es: Das Museum liegt auf dem Montjuïc Berg und somit etwas entfernt vom Stadtzentrum. Das bedeutet hier ist es zwar weiterhin touristisch, aber schon weitasu weniger als auf der La Rambla. 

Schloss Montjuïc 

Eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt kann man genießen, wenn man links am Museum vorbei zur Seilbahn läuft und noch weiter hinauffährt. Man kann eine einfach Fahrt buchen und dann zum Beispiel wieder herunterwundern oder wie wir, direkt auch den Weg nach unten buchen, der mit einer Seilbahn direkt zum Strand führt. Aber  zunächst kann man ganz oben angekommen den Rundweg, um das Schloss genießen und dabei den Hafen, sowie Flughafen Barcelonas von oben beobachten.

Seilbahn zum Strand

Die Teleferic de Montjuic bringt einen also nicht nur hoch hinauf, sondern auch genauso weit wieder hinuter. Und das auf einer der schönsten Seilbahnfahrten, die ich je gemacht habe. Die Aussicht über Barcelona ist einfach atemberaubend und direkt auf den Strand zu steuern, ist einfach ein Traum! 

Strand von Barcelona

Auch wenn es im Mai noch etwas zu kalt (und ja auch leider zu verregnet) war, um ins Wasser zu gehen, lohnt sich ein Besuch zum Strand! Sobald sich die Sonne ein wenig zwischen den Wolken heraustraut, tobt am Strand von Barcelona das Leben! Straßenmusiker, Volleyballspieler, Verkäufer, Familien –  einfach jede Menge Menschen tummeln sich am Wasser und genießen das entspannte Leben Spaniens. 

Tag 5 –  Wir haben noch nicht genug von Gaudi

Park Güell

Der Park Güell ist eine Parkanlage in Barcelona im Stadtbezirk Gràcia im Ortsteil La Salud. Er wurde von 1900 bis 1914 von Antoni Gaudí im Auftrag von Eusebi Güell erschaffen. Der Park ist defintiv ein Must-See. Die Tickets bekommt man bequem über Get your Guide odr Tripadvisor. Achtung der Park ist natürlich sehr beliebt und so erhält man einen Zeitslot für den Eingang und muss drinenn für die Mosaik besetzten Gebäude trotzdem anstehen. Wir haben uns das erspart, denn der Park an sich ist auch so wunderschön und überrascht mit vielen Straßenmusiker:innen und Tänzer:innen. 

Letzter Tag – Zeit für ein wenig Action

Tibidabo

Tibidabo ist ein 512 Meter hoher Berg mitten in der Großstadt Barcelona. Doch es ist nicht nur ein Berg: Auf der Spitze befindet sich eine katholische Kirche, die über die gesamte Stadt blickt, sowie – und jetzt haltet euch fest – ein Freizeitpark.

Das bedeutet, man kann Achterbahn, Riesenrad, Wildwasserbahn, Kettenkarussell und vieles mehr in 512 Metern Höhe erleben – definitiv nichts für schwache Nerven.

Die Spitze des Berges lässt sich bequem mit einer Zahnradbahn erreichen. Im Ticket ist außerdem die Busfahrt zur Bahn enthalten.

Wir hatten einen tollen, actionreichen letzten Tag und können den schwindelerregend hohen Freizeitpark nur empfehlen.

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